Kindergarten        ABC

 

Ev. Kindergarten Wasserschloss

Wasserschlossweg 6

73272 Neidlingen

Tel.: 07023/6384

  

Liebe Eltern,

 

wir freuen uns, dass Ihr Kind zu uns in den Kindergarten

kommt.

Mit dem Kindergarteneintritt kommt viel Neues auf Sie

und Ihr Kind zu.

Um es Ihnen leichter zu machen und Ihnen einen ersten

Einblick in unsere Kindergruppen zu vermitteln, haben wir

hier die wichtigsten Informationen kurz zusammengestellt.

 

Natürlich können Sie jederzeit auf uns zukommen, wenn

Sie Fragen haben.

 

Wir wünschen Ihrem Kind eine schöne Kindergartenzeit mit vielen guten, hilfreichen Erfahrungen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!

 

 

Das Kindergartenteam

A

…wie Alterseinteilung

Es gibt Stichtage, nach denen die Kinder jeweils in die Grundschule aufgenommen werden. Daher unterteilen sich die Kinder in allen drei Gruppen in verschiedene „Jahrgänge“, das heißt in Kinder, die voraussichtlich später zusammen in die Schule gehen werden. Wir haben den jeweiligen Kindergruppen Tiernamen gegeben, damit wir die jeweilige Altersgruppe gezielt ansprechen können, ohne sie als „groß“ oder „klein“ bezeichnen zu müssen.

 

„Adler“ sind die Kinder, die schon in der Grundschule in Neidlingen sind.

„Bären“ sind die Kinder in ihrem letzten Jahr vor der Einschulung

„Füchse“ heißen diejenigen, die in  ihrem vorletzten Kindergartenjahr sind.

„Mäuse“ haben noch drei Jahre Kindergartenzeit vor sich. Sie beginnen in der Roten Gruppe und bleiben bis Ende Januar des darauf folgenden Jahres. Ab Februar wechseln sie gemeinsam in die Blaue Gruppe.

„Käfer“ haben fast vier Jahre Kindergartenzeit vor sich.

„Raupen“ werden bleiben noch mehr als vier Jahre bei uns im Kindergarten.

 

…wie Abholen

Die Kinder können vormittags, ab 12.00 Uhr, wieder  abgeholt werden. Kommen Sie (zwischen 12.00 Uhr und 12.30 Uhr) einfach in den Gruppenraum, zum Außenspielbereich oder in die Turnhalle (ein Hinweisschild hängt an der Gruppenraumtüre). Vielleicht könnten Sie beim Abholen auch gleich einen Blick in die Eigentumsschublade Ihres Kindes werfen, damit nichts Wichtiges liegen bleibt.

 

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich von uns verabschiedet, bevor es mit Ihnen geht – es soll den Kindern zur Gewohnheit werden, niemals „einfach so“ zu verschwinden. An den Nachmittagen begleiten wir die Kinder, um 16.00 Uhr, an das Gartentor, wo Sie Ihr Kind in Empfang nehmen können. Falls es erforderlich ist, dass Sie Ihr Kind vorzeitig abholen müssen, so bitten wir Sie darum, uns dies vorher mitzuteilen (wegen evtl. Angeboten, Spaziergängen, …).

 

…wie Abholerlaubnis

Bedenken Sie bitte rechtzeitig, dass es auch vorkommen kann, dass andere Personen Ihr Kind abholen sollen (Sie sind verhindert / krank; Ihr Kind darf vom Kindergarten aus jemanden besuchen…). Aus diesem Grund erhalten Sie, mit den Aufnahmeunterlagen, einen Vordruck, in den Sie alle Personen eintragen sollten, denen Sie das Abholen Ihres Kindes erlauben       möchten. Wir benötigen diese schriftliche Abholerlaubnis (oder einen von Ihnen unterschriebenen und mit Datum versehenen Erlaubniszettel), da wir gesetzlich verpflichtet sind, Ihr Kind nur Personen mitzugeben, die Sie nachweislich dazu berechtigt haben – und mündliche Aussagen sind leider nicht nachweisbar.

 

 

…wie alleine heimgehen

Wenn Ihr Kind alleine heimgehen darf, benötigen wir auch dazu Ihre schriftliche Einverständniserklärung. Dafür erhalten Sie von uns angefertigte Vordrucke. Diese liegen im Regal der Garderobe der „Roten Gruppe“ aus.

 

…wie Abfall

Wir bemühen uns, einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, indem wir den Kindergartenmüll trennen.             Müllvermeidung wäre natürlich noch besser! Helfen Sie mit, indem Sie ihrem Kind Getränke nur in fest verschließbaren Kindergartenfläschchen mitgeben (keine Tetra-Packs) und vermeiden Sie bitte auch das Benutzen von Tüten.

 

…wie Anfang 

Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für Sie und Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt. Es ist ein Neuanfang, der eine Vielzahl von Veränderungen mit sich bringt: Eine große Gruppe statt des kleinen Familienverbandes; fremde, nicht verwandte Erwachsene; Regeln, die anders sind als zu Hause; ….

Jedes Kind meistert den Kindergartenalltag anders und bedarf in unterschiedlichem Maße der Hilfe von Eltern und Erzieherinnen. Gerade am Anfang ist es wichtig, dass die Kinder möglichst regelmäßig kommen. Nur so kann sich Ihr Kind gut eingewöhnen und Vertrauen zu den Erzieherinnen wachsen.

 

…wie Angebot

Angebote gibt es täglich während des Tagesablaufes. Ein Angebot kann sein: Das Erlernen eines Liedes/eines Tanzen, eine Bilderbuchbetrachtung, ein themenorientiertes Gespräch, ein Erkundungsspaziergang, das Zubereiten einer Mahlzeit, ein Bastelangebot, eine Werkarbeit,…Hierauf bereiten sich die Erzieherinnen gezielt vor. Damit sorgen sie dafür, dass die gestellte Aufgabe den Kindern möglichst großen Spaß macht und die Kinder sie auch bewältigen können. Es gibt Angebote, an denen die Kinder freiwillig teilnehmen         können, aber auch solche, zu denen wie sie auffordern mitzumachen– manches Kind würde sonst ein ganzes Jahr lang bestimmte Aktivitäten meiden und mit der Zeit in seinen Fähigkeiten hinterherhinken.

 

 

…wie Arztbescheinigungen

Nach jeder ernsten, ansteckenden Krankheit (siehe auch Anmeldeheft Infektionsschutz) benötigen wir eine schriftliche Bescheinigung, die bestätigt, dass Ihr Kind nicht mehr ansteckend ist und den Kindergartenalltag gesundheitlich wieder bewältigen kann. Diese Bescheinigung kann Ihr Arzt ausstellen oder von Ihnen als Erziehungsberechtigter ausgestellt werden. Vordrucke liegen im hohen Regal zwischen Roter Garderobe und Treppenabgang aus. Sie finden aber auch in Ihrem Anmeldeheft ein Exemplar.

 

 

 

…wie Aufsichtspflicht   

Außerhalb des Gruppenraums z.B. in der Garderobe, beim Treppenabgang und bei der bring- und Abholsituation haben die Eltern die Aufsichtspflicht. Beim Eintritt in den Gruppenraum begrüßen sich die Erzieherinnen und das Kind. Mit diesem ersten Kontakt geht die Aufsichtspflicht auf die Erzieherinnen. Zudem wird das Kind dabei wahrgenommen und willkommen geheißen. Bei der Eingewöhnung ihres Kindes hat im Gruppenraum die Erzieherin die Aufsichtspflicht, sobald ein Elternteil den Raum mit ihrem Kind verlässt wird die Aufsichtspflicht den Eltern übergeben. Bleiben Eltern während der Eingewöhnungszeit mit im Gruppenraum, liegt die Aufsichtspflicht dennoch bei den Erzieherinnen. Verlassen Eltern und Kind aber den Gruppenraum (z.B. Toilette, Anziehen…), haben natürlich die Eltern (bis zur Rückkehr) die alleinige Aufsichtspflicht.

 

…wie Außenspielbereich

Unser Kindergarten verfügt über ein großzügiges, vielfältiges Außenspielgelände.

Mindestens einmal am Tag sind wir mit der ganzen Gruppe draußen, nutzen Rutsche, Klettergerüst, Fahrzeuge, und genießen es, Platz zu haben, zu rennen, u.v. m. Daher ist es wichtig, dass die Kinder stets wettergerechte Kleidung dabei haben. Weil Kinder ein sehr unterschiedliches    Bewegungsbedürfnis haben, dem z.B. mehrere Stunden in einem Zimmer nicht immer entsprechen, dürfen Füchse und Bären (Blaue Gruppe) auch ohne uns Erzieherinnen in den Garten gehen.

 

Wichtig:

Natürlich gehen in allen drei Gruppen nur Kinder alleine in den Außenspielbereich, wenn sie altersentsprechend sind und sich verlässlich auch an Absprachen halten.

Die Kinder aus allen drei Gruppen dürfen jeweils in Kleingruppen in den Garten gehen. Dabei werden sie durch die Fenster von den Erzieherinnen beaufsichtigt.

Dabei gelten folgende Regeln:

  • Niemand geht hinaus, ohne dass eine Erzieherin es erlaubt hat.
  • Aufhalten dürfen sich die Kinder nur dort, wo wir sie durch die Fenster sehen

können (im sogenannten „Blauen, Roten und Grünen Garten“)

  • Wer draußen bestehende Regeln bricht, muss sich sofort umziehen und

wieder in den Gruppenaum kommen.

Durch diese Regeln haben wir folgende Möglichkeiten:

  • Zu regeln, wer mit wem zusammen draußen ist (denn nicht alle

Spielgemeinschaften sind unproblematisch)

  • Jederzeit nach den Kindern zu schauen
  • Darauf zu bestehen, dass draußen angemessenen miteinander

umgegangen wird.

Die älteren Kinder schätzen diese Spielmöglichkeiten sehr: Sie haben dort mehr Platz, es ist nicht so laut, man ist nicht so dicht am Erwachsenen,…

Durch diese erweiternde Spielmöglichkeit entspannt sich die Atmosphäre im Gruppenraum deutlich (Lautstärke sinkt, mehr Spielraum,…)

 

B

 

…wie Baden

Wenn es im Sommer warm genug ist, stellen wir unsere Planschbecken im Garten auf, oder spritzen mit dem Gartenschlauch. Falls Sie möchten, dass Ihr Kind nicht mit badet, dann sollten Sie es uns kurz persönlich mitteilen. Darf Ihr Kind jedoch teilnehmen, so wäre es sehr günstig, wenn es ein Handtuch/Badetuch und eine Badehose, bzw. einen Badeanzug dabei hat.

 

…wie Basteln

Das Basteln ist eine von vielen Aktivitäten, die im Kindergarten gemacht werden. Deshalb bringen die Kinder nur gelegentlich Bastelarbeiten        mit nach Hause. Vieles ist zunächst Raumschmuck, der erst beim Abdekorieren wieder an die Kinder verteilt wird. Solche derartigen ersten, einfachen Bastelarbeiten werden von den Kindern (nach Anleitung und mit der nötigen Hilfestellung) möglichst selbstständig und ihren Möglichkeiten entsprechend angefertigt. Wichtig ist dabei weniger, wie dekorativ das Ergebnis ist, sondern vor allem, welche           Erfahrungen das Kind mit verschiedensten Materialien macht und dass Geschicklichkeit und Selbstvertrauen wachsen.

Zum Basteln benötigen die Kinder die unterschiedlichsten Materialien. Wir sammeln deshalb im Kindergarten: Korken, Perlen, Wolle, Stoffe, Toiletten- und Küchenrollen, alte Kalender, Betttücher, Federn, alte Kissen, runde Käseschachteln, Margarinedosen, Tücher, alte Kleider, Schaumstoff, … . All das können Sie gerne in den Kindergarten mitbringen. Zum Spielen benützen die Kinder auch gerne leere Verpackungskarton, leere kleine Flaschen, … .

 

 

…wie Bären

Im letzten Kindergartenjahr werden die künftigen Erstklässler auf den Schuleintritt vorbereitet. Das geschieht aber nicht dadurch, dass wir spätere Unterrichtsinhalte vorwegnehmen. Vielmehr kommt es nun darauf an, dass die Bären ihre Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit steigern, noch mehr lernen etwas zu Ende bringen, nachzufragen, zuzuhören, vor anderen zu sprechen, ein gutes soziales Verhalten zu festigen, usw. , all das, was sie in den Jahren zuvor im Kindergarten auch schon geübt haben. Dies geschieht, indem die Kinder gemeinsam spielen, basteln, aktiv sind. Damit sich die künftigen Klassenkameraden bereits kennen, finden regelmäßig Aktivitäten statt wie z.B. Bärenmorgen, Bärenturnen. Zum Bärenturnen gehen wir mit allen Bären 14-tägig in die Reußensteinhalle, wo wir das dortige Raum und Geräteangebot zum gemeinsamen Turnen nutzen. Die Bären benötigen für das Turnen bequeme Turnkleidung und reichlich Getränk (fest verschließbare Fläschchen!) und Turnschuhe mit hellen Sohlen, die nicht als Straßenschuhe benutzt werden. Nach dem Turnen gehen die Bären gemeinsam zurück in den Kindergarten und können dort zu den gewohnten Zeiten abgeholt werden. Natürlich informieren wir die Eltern, wenn ein Kind in einem Bereich einer speziellen Förderung bedarf. Außerdem arbeiten wir mit der Schule zusammen („Bären– Elternabend“, Besuche der Kooperationslehrerin im Kindergarten, Schulbesuch der Bären vor den Sommerferien…), damit der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule möglichst reibungslos verläuft.

 

…wie Begrüßung

Beim Eintritt in den Gruppenraum begrüßen sich die Erzieherinnen und das Kind. Dabei muss es nicht förmlich zugehen, aber es sollte ein erster, kurzer Kontakt hergestellt werden, damit das Kind weiß, dass es wahrgenommen wurde und willkommen ist.

 

…wie Beobachtung

Nach dem „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung“ sind Erzieherinnen dazu verpflichtet Kinder achtsam und regelmäßig zu        beobachten. Allerdings bedarf es dazu der schriftlichen Einverständnis der Eltern. Haben wir diese Erlaubnis erhalten, dann werden wir einmal jährlich den momentanen Entwicklungsstand des Kindes erfassen. Dazu verwenden wir Beobachtungsbögen „Grenzsteine“. Während des Alltagsgeschehens machen wir uns so oft wie möglich kurze Notizen (zum Spielverhalten, zu Fortschritten, …). Darüber hinaus streben wir an, gezielte Beobachtungen zu machen, um die momentanen Interessen und Begabungen der Kinder noch besser wahrzunehmen.

 

…wie Bezugserzieherin

Sie können gerne jede der Erzieherinnen ansprechen, wenn Sie eine Information weitergeben oder eine Frage stellen wollen. Allerdings teilen die Erzieherinnen die vielen Familien untereinander auf, wenn es darum geht, die Elterngespräche zu führen. Die Erzieherin, die in dieser Hinsicht für Ihre Familie zuständig ist, ist Ihre sogenannte „Bezugserzieherin“. Sie bereitet sich auf die Elterngespräche gezielt vor und bezieht dabei auch die Beobachtungen und Einschätzungen der Kolleginnen mit ein.

 

…wie Briefkasten Leitung

Ab Herbst wird es einen Briefkasten von der Leitung und Ihrer Stellvertretung geben. Hier können Sie Fragen, Ferienanmeldungen usw. alles was Sie der Leitung zukommen lassen wollen in den Briefkasten „Leitung“ einwerfen. Dieser wird täglich geleert und schnellstmöglich bearbeitet.

 

 

 

E

…wie Einladung

Da die meisten unserer Termine schon im halbjährlichen Terminzettel bekannt gegeben werden, erhalten Sie nicht für jede Veranstaltung eine gesonderte Einladung. Stattdessen werden alle Termine im Schaukasten, im Eingangsbereich oder an den Gruppentüren nochmals angekündigt. Wenn Sie einmal pro Woche den Aushang bewusst durchlesen, dann entgeht Ihnen nichts Wichtiges.

Sollten Sie einmal keine Zeit haben, z.B. an einem Elternabend oder Fest teilzunehmen, wäre dass sehr schade. Allerdings wissen wir auch, wie voll ein Terminkalender sein kann. Wir wären sehr froh, wenn Sie uns das vorher kurz sagen würden, damit wir einschätzen können, mit wie vielen Teilnehmern wir rechnen dürfen.

 

…wie Eltern

Wir freuen uns, wenn Sie sich für die Arbeit im Kindergarten interessieren und sie tatkräftig unterstützen. Für konstruktive Vorschläge sind wir offen und dankbar. Sollte Ihnen etwas unklar und unverständlich sein, dann wenden Sie sich zur Klärung bitte direkt an uns Erzieherinnen. Beim Bringen und Abholen Ihres Kindes ergibt sich die Möglichkeit, kurze Informationen auszutauschen. Ein ausführlicheres Gespräch (z.B. über Ihr Kind) ist aber erst möglich, wenn keine Kinder mehr da sind. Es ist uns grundsätzlich wichtig, uns mit Ihnen über Ihr Kind auszutauschen. Normalerweise schlagen wir Eltern Gespräche mit folgendem Schwerpunkt vor:

 

Aufnahmegespräch:

Das Aufnahmegespräch: Es findet vor der Aufnahme Ihres Kindes in den Kindergarten statt und hat zum Ziel, dass Sie als Eltern Wissenswertes über die Eingewöhnung Ihres Kindes in die Gruppe, sowie weitere Informationen über den Kindergarten erhalten. Im Anschluss an das Gespräch möchten wir Ihnen auch unsere Räumlichkeiten zeigen. Wir Erzieherinnen wiederum bitten Sie, uns bei diesem Gespräch Wichtiges über die bisherige Entwicklung Ihres Kindes mitzuteilen.

 

Rückmeldegespräch:

Das Rückmeldegespräch: Nach ca. drei 3 Monaten möchten wir uns mit Ihnen kurz darüber austauschen, wie sich Ihr Kind in der Gruppe, bzw. zu Hause verhält, seitdem es in den Kindergarten aufgenommen wurde. Was tut es gerne? Was fällt ihm schwer? Was erzählt es zu Hause?

 

Entwicklungsgespräch:

Das Entwicklungsgespräch: Einmal im Jahr laden wir Sie zu einem Gespräch ein, um mit Ihnen über die Entwicklung Ihres Kindes zu reden: Wo liegen Begabungen? Welche Themen interessierten das Kind in den vergangenen Monaten besonders? Wo hat es dazugelernt, sich weiterentwickelt? Wo bedarf es der Anregung oder Förderung? Auch wenn wir die Entwicklungsgespräche nicht immer zu zweit durchführen können (Zeitbudget), so bereiten wir sie stets gemeinsam vor. Es fließen also die Beobachtungen und Erfahrungen aller Erzieherinnen ein. Außerdem nutzen wir natürlich die schriftlich festgehaltenen Beobachtungen (siehe unter „Beobachtungen“) und die Entwicklungstabelle nach Beller, um Ihnen umfassende Rückmeldung über den Entwicklungsstand Ihres Kindes zu geben.

 

…wie Elternbeirat

Zu Beginn jedes Kindergartenjahres werden die Elternvertreter der jeweiligen Gruppen gewählt. Die Namen und Telefonnummern der Elternbeiräte hängen in der Nähe des „Schwarzen Brettes“ aus, damit Sie sich jederzeit mit Fragen und Problemen an sie wenden können. Bitte nutzen sie diese Möglichkeit! Im Anmeldeheft können sie die Aufgaben des Elternbeirats nachschlagen.

 

…wie Elternsprachrohr

Im Eingangsbereich des Kindergartens (Treppenhaus) finden Sie eine Korktafel, die für Mitteilungen von Eltern für Eltern gedacht ist. Auf diesem „Elternsprachrohr“ können sie alles anbringen, was irgendwie mit Kindern/Eltern zu tun hat und nicht gewerblich ist: z.B. privates Verkaufsangebot eines Kinderautositzes, Büchertipps, Hinweise auf eine Veranstaltung für Eltern und/oder Kinder, …Das Werben für eine Versicherung oder ein neu eröffnetes Spielzeuggeschäft gehören aber nicht hierher!

Und noch eine Bitte: Vermerken Sie irgendwo auf Ihrem ausgehängtem Zettel das Datum, an dem Sie in angebracht haben. Nur so können wir einschätzen, wann wir etwas abhängen können.

 

…wie Epochenplan

Eine Stoffsammlung mit möglichen Aktivitäten zum Thema, Runden den Epochenplan ab. Aus dieser Stoffsammlung entnimmt jede Gruppe die Ideen und Anregungen, die den Bedürfnissen, den Interessen und dem Entwicklungsstand der jeweiligen Kinder entsprechen. Ein solcher Epochenplan gilt für ein Jahr, teilt sich häufig in mehrere Unterthemen auf und ist Grundlage für das, was Sie im Wochenplan an der Gruppentüre finden. Die grundsätzlichen Überlegungen zu unseren pädagogischen Zielen finden Sie in unserer Konzeption.

 

…wie Erzieherin

Wir sind alle staatlich anerkannte Erzieherinnen. Das bedeutet, dass wir beide unser Fachwissen gleichberechtigt in die pädagogische Arbeit einbringen. Bei Fragen und Problemen können Sie gerne jede von uns ansprechen. Unsere Arbeitszeit gliedert sich in die direkte Arbeit mit den Kindern (= Kontaktzeit) und Arbeitszeit, in der diese Arbeit vorbereitet und reflektiert wird (=Verfügungszeit).Vollzeitkräfte arbeiten mit 30 Stunden Kontaktzeit und zusätzlich 10 Stunden Verfügungszeit, in denen sie Absprachen miteinander/im gesamten Team treffen, Elterngespräche und Elternabende durchführen, Kontakte mit dem Träger, oder zur Grundschule pflegen, aufräumen, einkaufen u.v.m….

 

…wie Eigentumsschublade

Am Anfang der Kindergartenzeit bekommt Ihr Kind eine Eigentumsschublade.  Diese befindet sich im Garderobenbereich der jeweiligen Gruppe Ihres Kindes. Dort werden verschiedene  Dinge deponiert, damit Ihr Kind dort Verschiedenes zwischenlagern kann (Bilder, Kastanien, …). Dort finden Sie auch ausgeteilte Info-Zettel, oder Einladungen. Schauen Sie deshalb jede Woche hinein und nehmen Sie den Inhalt mit.

 

F

 

…wie “Faustlos“   

„Faustlos“ ist ein Präventionsprogramm, das von einer Erzieherin mit den „Bären“ (also den Kindern, die ihr letztes Jahr bei uns im Kindergarten verbringen) durchgeführt wird. Dabei werden den Kindern altersangemessene Kompetenzen in den Bereichen Emphatie, Impulskontrolle und im Umgang mit Ärger und Wut aufgezeigt. Ziel ist es, dass die Kinder bei Konflikten auf Gewalt verzichten, sondern andere Lösungswege kennen.

 

…wie Fahrzeuge

Wir möchten nicht, dass Kindergartenkinder alleine mit dem Fahrrad oder anderen Fahrzeugen in den Kindergarten oder nach Hause fahren!! Kinder dieses Alters sind schließlich noch nicht fähig, die Vielzahl der Anforderungen, die im Straßenverkehr gestellt werden, zu erfüllen. Eine Heimwegserlaubnis gilt dementsprechend für ein Kind zu Fuß – wir werden kein Kind wegfahren lassen, das ohne Begleitung ist.

Generell bitten wir Sie darum, weder Fahrräder noch Roller, Dreiräder oder dergleichen auf dem Kindergartengelände zu „parken“. Solche abgestellten Fahrzeuge sind ein ständiger Quell des Ärgers in der Frischluftpause (Streitereien).

 

…wie Fehlen

Falls Ihr Kind einige Zeit nicht in den Kindergarten kommen kann, so benachrichtigen Sie uns bitte. Wir fragen uns sonst, was der Grund des Fehlens sein könnte (Urlaub, Streit mit einem anderen Kind, Krankheit, Überdruss, …).

 

…wie Ferien

Die Kindergartenferien liegen immer innerhalb der Schulferien und betragen pro Gruppe ca. 29 Tage im Jahr. Wir orientieren uns bei der Verteilung der Schließtage an den Vorschlägen der Landeskirche. Der Elternbeirat wird gehört, bevor der Kirchengemeinderat die Ferien festlegt. Wir teilen Ihnen baldmöglichst mit, wann der Kindergarten geschlossen ist. Manchmal ist die eine Gruppe geschlossen, während die andere Gruppe geöffnet hat. In dieser Zeit könnten also blaue Kinder in der roten Gruppe angemeldet sein. Ein anderes Mal hat die Rote Gruppe geschlossen und sie könnten Ihr Kind während dieser Zeit in Blau anmelden. Während dieser gegenläufigen Ferienzeiten findet kein Nachmittagskindergarten statt (Öffnungszeit: 8.00 – 14.00 Uhr). Für angemeldete Kinder findet wie gewohnt die Frühgruppe von 7.30Uhr- 8 Uhr statt.

 

…wie Finanzen

Sollten Sie Fragen zum Kindergartenbeitrag haben, dann wenden Sie sich bitte an Frau Peters (Kirchenpflegerin), Weilheim/Teck, Telefon: 07023/ 749690. An sie sollten Sie sich auch dann wenden, wenn Sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten und den Kindergartenbeitrag nicht mehr zahlen können.

 

…wie Förderung     

In unseren Gruppen sind auch jüngere Kinder. Für sie ist schon der (Kindergarten-) Alltag voller Lernanlässe und neuer Impulse. Die Sauberkeitserziehung und das zunehmend selbständige An – und Ausziehen sind wichtige Bereiche, die dem Kind Selbständigkeit ermöglichen. Aber auch die verschiedenen Spielbereiche und ihre Möglichkeiten müssen junge Kinder erst entdecken: Kann ich eines der Puzzles? Wie geht das Auffädeln von Perlen? Was kann man mit Knetmasse machen? Wie geht dieses Tischspiel? Traue ich mich, auf die Matte hinab zu hüpfen? Bei vielen Bereichen brauchen die Kinder Begleitung durch uns Erzieherinnen. Und sie brauchen viel Wiederholung, um etwas sicher zu beherrschen. Die Förderung der Kinder geschieht also nicht nur, wenn miteinander gebastelt wird oder ein neues Bewegungsspiel eingeführt wurde. Sie findet statt, wenn Kinder sich durch Wiederholung  vergewissern, dass sie dieses Puzzle jetzt selber machen können. Sie findet statt, indem das Kind selbst die frische Windel aus der Schublade holt und so seinen Teil zum Wickeln beiträgt, usw.

Wir gewährleisten die Förderung der Kinder also dadurch, dass wir sie einerseits aufmerksam und unterstützend durch den Kindergartenalltag begleiten, ihnen andererseits aber auch gezielt neue Lernerfahrungen ermöglichen.

 

 

…wie Freispiel

Der größte Teil des Vor- und Nachmittages steht den Kindern zum so genannten Freispiel zur Verfügung. In dieser Zeit können die Kinder selber wählen, mit was und wem sie spielen möchten. Dadurch haben sie die Möglichkeit, eigenen Wünschen/ Interessen nachzugehen und ihre Schwerpunkte zu setzten.

Indem die Kinder miteinander lachen, Ideen entwickeln, streiten und spielen, bekommen sie zunehmend Sicherheit im Umgang miteinander. Sie lernen ihre eigene Meinung auszudrücken und Konflikte zu bewältigen, aber auch

(Spiel-) Regeln einzuhalten und nachzugeben. So ist das Freispiel ein wichtiges Lernfeld für den Umgang miteinander und die zunehmende Selbständigkeit des Kindes.

Die Erzieherin begleitet das Freispiel, indem sie beobachtet und den Überblick behält. Dadurch kann sie Anregungen geben und bei Konflikten eingreifen, wenn es nötig wird. Auch als Spielpartner seht sie zur Verfügung, unterstützt aber vor allem das Spiel der Kinder untereinander. Außerdem wird sie sich immer wieder gezielt einzelnen Kindern zuwenden, um sie zu fördern, ihnen bei der Kontaktaufnahme zu helfen, ….

 

G

…wie Garderobe

In der Garderobe hat jedes Kind seinen festen Platz, der durch ein Bildchen gekennzeichnet ist. Dort werden Schuhe, Hausschuhe, Jacken und Mützen untergebracht. Dort stehet auch die Eigentumsschublade, in denen Kinder Kleinigkeiten aufbewahren können und in die wir Info-Zettel legen, falls das Kind kein Täschchen dabei hat. Bitte nehmen Sie von Zeit zu Zeit den Schubladeninhalt mit nach Hause.

 

…wie Gebet

Auch das Gebet gehört, im Rahmen der christlichen Erziehung, zu unserem Kindergartenalltag. Es kommt besonders vor gemeinsamen Mahlzeiten, aber auch im Stehkreis, Stuhlkreis und  im Zusammenhang mit biblischen Geschichten, bei Festen und Feiern, … zum Tragen.

 

…wie Geburtstag:

Die Geburtstagsfeiern haben einen bestimmten Ablauf, der stets wiederkehrt (gleiche Dekoration, gleiche   Lieder, …) und stellen das Geburtstagskind in den Mittelpunkt. An seinem Geburtstag kann das Kind vieles selbst bestimmen, z.B. wer an der Feier neben ihm sitzen darf. Der Geburtstag von allen Kindergartenkindern wird zusammen mit allen drei Gruppen um 9 Uhr im Bewegungskreis gefeiert.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis: Wir möchten nicht, das das Geburtstagskind seinen Gästen „Geschenke“ austeilt, da dies nicht unserem Verständnis eines Geburtstagsfestes entspricht, in dem ausschließlich das Geburtstagskind im Mittelpunkt steht.

 

..wie Getränke

Zum Trinken bieten wir den Kindern sauren Sprudel (Mineralwasser) oder stilles Wasser an. Das Getränk steht den Kindern den ganzen Tag zur Verfügung. Ihr Kind kann aber auch ein eignes Trinken in einer gut verschließbaren Flasche (EMIL– Flasche) mitbringen.

 

Wenn die Kinder im Kindergarten ankommen, sollten sie ihre Fläschchen gleich mit in den Gruppenraum bringen, auf ihren Stellplatz stellen und können so im Laufe des Tages jederzeit trinken. Während dem Stuhlkreis und sonstigen Angeboten halten wir regelmäßig inne, um eine Trinkpause zu machen. Verlassen wir den Gruppenraum, so nehmen die Kinder ihre Flaschen mit hinaus und stellen sie auf den Taschenwagen.

Wir bitten Sie beim Abholen die Trinkflasche nicht zu vergessen. Sollte sie auch nicht in der Tasche oder auf dem Taschenwagen befinden, so steht sie möglicherweise noch im Gruppenraum.

Noch eine wichtige Bitte haben wir!

Das Gesundheitsamt warnt: Nuckelflaschenkaries nimmt zu! Deshalb bitten wir Sie spätestens beim Übergang Ihres Kindes im Kindergarten auf so genannte Nuckelflaschen zu verzichten. Nuckelflaschen sind Getränkeflaschen, welche einen verengten Hals haben. Sie geben das Getränk nur in kleinen Mengen ab. Nicht nur Gesüßtes ist dabei für die Zähne schädlich, selbst Wasser aus der Flasche nuckeln ebenfalls, weil es den Speichel verdünnt, der den Säurespiegel im Mund ausgleicht und so die Zähne schützt (Quelle: Stiftung Warentest 5/2010). Bitte geben Sie deshalb Ihrem Kind eine Getränkeflasche in den Kindergarten mit, die einen normal großen Flaschenhals hat.

 

…wie Gummistiefel

Da wir bei jedem Wetter nach draußen gehen, bitten wir Sie, ein Paar Gummistiefel Ihres Kindes im Kindergarten zu deponieren. Bitte kennzeichnen Sie diese mit Namen und prüfen sie von Zeit zu Zeit, ob sie Ihrem Kind noch gut passen.

 

H

…wie Handy

Wenn wir mit den Kindern außer Haus gehen, haben wir stets das eingeschaltete Kindergarten– Handy dabei. Im Notfall könnten Sie uns also unter der Nummer, die an der Kindergarteneingangstüre aushängt  erreichen.

 

…wie Hausschuhe

Ihr Kind benötigt im Kindergarten Hausschuhe. Achten Sie darauf, dass die Schuhe fest am Fuß sitzen, geschlossen sind und eine rutschfeste Sohle haben (Spielen, Tanzen und Turnen in der             Turnhalle, Bewegen in der Garderobe, …).

Bitte versehen Sie diese mit Namen und prüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob sie noch passen. Crocs sind als Hausschuhe verboten.

 

 

 

I

 

…wie Ideen der Kinder

Obwohl wir uns grundsätzlich an unserem Epochenplan orientieren, möchten wir natürlich das mit einbeziehen, was die Kinder gerade beeindruckt und beschäftigt. Also greifen wir Erlebnisse und Ideen der Kinder auf und beziehen sie in unserer Arbeit mit ein, auch wenn sie nicht direkt mit dem Epochenplan zu tun haben. Zwar wäre es oft einfacher, ein vielleicht bereits erprobtes Thema/Angebot durchzuführen, anstatt sich kurzfristig auf Neues einzulassen. Da wir aber die Interessen und Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen wollen, kommt es immer mal wieder vor, dass wir von geplanten Vorhaben abweichen.

So erklärt es sich, dass wir manchmal etwas anderes mit den Kindern tun, als im Wochenplan vorgemerkt ist.

 

…wie Information

Verschiedene Informationen (Einladungen, Terminzettel, …) bekommen die Kinder in Form von Handzetteln/kleinen Briefen mit nach Hause. Leider kommen diese Zettel nicht immer zu Hause an. Bitte kommen Sie daher, auch wenn Ihr Kind schon alleine heimgehen darf, immer mal wieder in den Kindergarten. Dadurch haben Sie die Gelegenheit, einen Blick auf das Schwarze Brett, die Gruppenraumtür und den Schaukasten zu werfen, damit Ihnen nichts Wichtiges entgeht.

 

J

 

…wie Jahr

Das Jahr setzt durch die verschiedenen Jahreszeiten und die dazugehörigen Feste verschiedene Schwerpunkte. Das gemeinsame Vorbereiten und Feiern der Feste, das Spielen mit Naturmaterialien, Spaziergänge, Bastelarbeiten zu Jahreszeiten, … ermöglichen den Kindern, Abschnitte im Jahreslauf zu erkennen, Natur zu erleben  und zu beobachten und die gewonnen Eindrücke zu verarbeiten.

 

K

 

…wie Kirche

Da wir ein kirchlicher Kindergarten sind und uns die religiöse Erziehung wichtig ist, nehmen wir im Laufe eines Kindergartenjahres an einigen kirchlichen Festen teil.

Es ist Ihnen freigestellt, ob Sie und/oder Ihr Kind daran teilnehmen wollen.

 

…wie Kleidung

Kinder sollten ungezwungen spielen, toben und basteln können. Ein Kind, das ständig in Sorgen um seine Kleidung ist, wird in seiner Spielfreude erheblich eingeschränkt. Verständnis von den Eltern und leicht waschbare, bereits etwas abgetragenen Kleidung, kann hier Wunder wirken.

 

…wie Kleingruppe

Viele Angebote sind schwer oder gar nicht mit der gesamten Gruppe durchführbar. Oft ist es auch sinnvoll, mit den Angeboten am Alter und/ oder den Interessen der Kinder zu orientieren. Daher finden immer wieder Angebote für Kleingruppen (meist 8-12 Kinder) statt, die wir dann speziell für diese Kinder vorbereitet haben.

 

…wie Kochen

Wir haben keinen festen Kochtag, planen aber immer mal wieder ein gemeinsames Kochen oder Backen mit den Kindern ein. Das Geld für die Zutaten, aber auch für die Getränke, die wir stets bereithalten ( saurer Sprudel oder auch  gelegentlich Apfelsaft), wird jeweils mit dem monatlichen Kindergartenbeitrag erhoben. Die Kinder bekommen am Tag zuvor einen Stempel mit einem Koch auf den Handrücken gestempelt als Zeichen das sie am darauf folgenden Tag kein Vesper mitbringen müssen. Achten Sie deshalb auf den Kochstempel.

 

…wie Konzeption

Grundsätzliche Überlegungen zu unserer pädagogischen Arbeit, sowie Näheres zu unseren Rahmenbedingungen, können Sie in unserer Konzeption nachlesen.

Falls Sie Interesse haben, so sprechen Sie uns darauf an, wir haben Exemplare zum Ausleihen griffbereit.

 

…wie Kooperation mit der Grundschule     

Seit Herbst 2009 wird die Kooperation mit der Schule anders ablaufen wie bisher. Wir haben seit der Umstrukturierung keinen Bärenmittag, sondern einen Bärenmorgen. Wir haben uns dazu entschlossen, da wir Personell morgens am Besten besetzt sind und daher die Kinder am Besten aufteilen können. Eine Kooperationslehrerein aus der Grundschule wird manchmal an diesem Bärenmorgen teilweise teilnehmen. Mit dieser Lehrerin wird ein Informationselternabend für Bären Eltern durchgeführt. Außerdem werden die Vorschulkinder in ihren letzten Kindergartensommer eingeladen, zwei Schulstunden mitzuerleben. Dadurch ist auch weiterhin eine gute Kooperation zur Neidlinger Grundschule gewährleistet. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem ausgehängten Wochenplan.

 

…wie Krankheit

Bitte machen Sie uns rechtzeitig auf eventuelle Krankheiten Ihres Kindes (chronische Krankheiten, Allergien, …) aufmerksam, damit wir die Möglichkeit haben, uns darauf einzustellen. Wir informieren Sie, falls Ihr Kind im Kindergarten überraschend erkrankt. Sollte Ihr Kind erkrankt sein, bitten wir Sie dringend, es so lange zu Hause zu lassen, bis es wirklich auskuriert ist. Kinder, die gesundheitlich angeschlagen sind, leiden häufig unter der Lautstärke und den Anforderungen einer so großen Gruppe. Ansteckende Krankheiten, die für andere gefährlich werden können (z.B. Röteln, Keuchhusten,…) sollten Sie uns unbedingt melden! Wir weisen dann im Eingangsbereich darauf hin, dass diese Krankheit im Kindergarten „aufgetreten“ ist (natürlich ohne Namensnennung) und geben so anderen Familien die Möglichkeit, sich zu schützen, oder eine Ansteckung frühzeitig zu erkennen.

 

 

L

…wie Laterne

Wenn das Laternenfest naht, basteln wir mit allen neuen Kindern eine Kindergartenlaterne. Diese gestalten wir in einer einfachen Technik, mit den beiden Gruppenfarben und unserem Kindergartenlogo. So können auch schon die Jüngsten ganz einfach ihre eigene Laterne basteln. Diese Kindergartenlaterne sollte aber gut aufbewahrt werden, da man sie jedes Jahr beim Laternenlauf in den Kindergarten mitbringen darf. Geht eine Laterne aus Versehen kaputt, kann das Kind natürlich noch eine Laterne basteln.

 

 

M

 

…wie Malerkittel

Für das Malen mit Wasser- oder Fingerfarben stehen den Kindern im Kindergarten Malerkittel zur Verfügung, die sie während einer solchen Beschäftigung anziehen.

 

 

…wie Mitfeiern

Im Laufe eines Kindergartenjahres finden verschiedene Feste und Feiern statt. Einige davon werden mit Eltern, Geschwistern und Verwandten, einige allerdings auch ausschließlich mit den Kindergartenkindern gefeiert.

Manche Eltern würden gerne häufiger mit dabei sein, andere sind froh, wenn sie nicht allzu viele Termine wahrnehmen „müssen“. Wir bemühen uns um eine gute Mischung von Feiern mit und ohne Eltern/Verwandte, weil beides für Kinder wichtige Erfahrungen ermöglicht. Mit der Familie zu feiern, für sie etwas vorzubereiten und gemeinsam eine schöne Zeit zu erleben ist genauso wichtig, wie das Erlebnis, in der vertrauten Kindergartengruppe im heimeligen Rahmen gemeinsam ein Fest zu begehen.

 

 

 

N

…wie Nachmittage

Nachmittags treffen sich die Kinder im blauen Gruppenraum. Zwei Erzieherinnen kümmern sich um die Kinder und strukturieren den Nachmittag. Den Kindern und Erzieherinnen stehen alle Räume der offenen Gruppen zur Verfügung. Für diese Kleingruppenaktivitäten stehen ihnen auch die anderen Räume des Kindergartens zur Verfügung. Schwerpunktmäßig werden die Nachmittage durch das freie, gruppenübergreifende Spiel der Kinder geprägt. Manchmal geben die Erzieherinnen aber auch Impulse oder machen den Kindern ein Aktivitätenangebot, dem sich die Kinder anschließen            können (Bastelarbeit, Fangspiel…). Fester Bestandteil der gemeinsamen Nachmittage ist auch die kleine Trinkpause während des Stuhlkreises. Flexibel gehen wir auch außer Haus, um Spaziergänge zu machen. Dabei lernen wir Neidlingen und seine Umgebung kennen. Wir gehen um 14.30 Uhr los und sind gegen16 Uhr wieder zurück.

 

 

O

…wie Teil- offenes Haus

Durch die laufenden Änderungen in Kindergärten in den letzten Jahren, haben auch wir im Neidlinger Kindergarten die Gruppenstrukturen geändert. Dies bedeutet, wir sind im Kindergarten bis zu 65 Kindern. (drei Gruppen nun gemeinsam) Die Spielbereiche verteilen sich auf zwei Stockwerke wie folgt: Oberes Stockwerk: Blauer Gruppenraum, Garderobe, Werkbank, Puppenecke, WC und Waschraum.

Roter Gruppenraum, Nebenzimmer. Unteres Stockwerk: Grüner Gruppenraum, Garderobe, Bauecke, Maltisch, Turnzimmer, WC und Waschraum. Die Kinder können, einen Teil des Vormittages, frei wählen, welche Räume Sie nutzen wollen, in dieser Zeit gibt es keine feste Gruppenstruktur mehr. Ein anderer Teil der Zeit (z.B. Stuhlkreis) verbringen die Kinder aber täglich in festen Stammgruppen.

 

…wie Orientierungsplan

Umgangssprachlich redet man vom „Orientierungsplan“, wenn man den „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für baden-württembergischen Kindergärten“ meint, der vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport verabschiedet wurde. Darin legt das Land Baden-Württemberg, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen dar, wie Lernen im frühen Kindesalter geschieht, wie sich die Fachkräfte in Kindertagesstätten verhalten sollten, um Lernprozesse der Kinder zu fördern und wie Kindergärten sich ständig selbst überprüfen und weiter entwickeln sollen. Vor allem aber legt der Orientierungsplan sechs verschiedene Bildungs- und Entwicklungsfelder fest:

  • Körper
  • Sinne
  • Sprache
  • Denken
  • Gefühl und Mitgefühl
  • Sinn, Werte und Religion

 

In diesen Entwicklungsfeldern sollen Kindergartenkinder vielfältige Anregungen bekommen, damit sie vielerlei (möglichst selbstständige) Erfahrungen machen können. Im Orientierungsplan sind zu jedem dieser Bildungsfelder klare Ziele benannt, die möglichst alle Kinder am Ende ihrer Kindergartenzeit erreicht haben sollten. Das Kultusministerium möchte damit die frühkindliche Bildung grundsätzlich fördern und einfordern. Zugleich möchte es erreichen, dass überall in Baden-Württemberg die gleiche, gute Qualität in Kindergärten herrscht. Alle Erzieherinnen haben mehrere Fortbildungen besucht, um die verschiedenen Aspekte des Orientierungsplanes gut in die tägliche Kindergartenpraxis umsetzen zu können. Wer mehr darüber wissen möchte, wie wir den Orientierungsplan umsetzen, kann gerne in unserer Kindergartenkonzeption nachschlagen.

 

… wie Öffnungszeit

Alle Kindergartengruppen im Ev. Kindergarten Wasserschloss haben wöchentlich 30,5 Stunden geöffnet. Diese Betreuungszeit verteilt sich, in beiden Gruppen, folgendermaßen:

Montag bis Freitag:                         8.00 – 12.30 Uhr

Montag bis Donnerstag:                 14.00 – 16.00 Uhr

Darüber hinaus können zusätzliche Betreuungszeiten am frühen Morgen ( 7.30 Uhr– 8.00 Uhr), sowie über den Mittag (12.30 – 14.00 Uhr) zugekauft werden. Zur Ferienbetreuung können die Kinder aus der Blauen Gruppe in die Rote Gruppe und auch andersherum angemeldet werden.

Diese Zusatzbetreuung kann notfalls schriftlich bei uns angemeldet werden (d.h. im September Anmeldung für November, im Oktober Anmeldung für Dezember…) Damit wird auch eine durchgehende Betreuung bis 16.00 Uhr ermöglicht. Den dazugehörigen Zettel finden sie im Eingangsbereich der roten Gruppe im Regal neben dem Schiebegitter.

 

…wie Ordnung

Ordnung ist eine Orientierungshilfe.

Jeder Spiel- Gegenstand hat seinen festen Platz, damit er stets wieder gefunden werden kann. Daher halten wir die Kinder dazu an, nach Beendigung eines Spieles alles wieder an den Platz zu räumen, von dem sie es genommen haben. Ausnahmen gelten dabei z.B. für Puzzles, an denen man anderentags weitermachen möchte.

 

P

…wie Portfolio

Ein Portfolio ist ein Ordner, in dem die Entwicklung eines Kindes, aber auch einige Kindergartenaktionen festgehalten werden.

Dazu benutzen wir Fotos, die wir im Kindergarten ausdrucken, aber auch Kinderzeichnungen und Bastelarbeiten des jeweiligen Kindes. Mit der Zeit entsteht ein Buch, in dem das Können und die Interessen des Kindes, sowie einige Erlebnisse aus seiner Kindergartenzeit dokumentiert sind.

Die Portfolio Ordner sind in der Gruppe untergebracht, damit das Kind sie jederzeit anschauen oder mit den Erzieherinnen ergänzen kann- und damit wir sie beschützen können.

Es steht nämlich niemand zu, im Portfolio eines anderen Kindes zu blättern. Denn die Portfolios sollen nicht dazu benützt werden, die Entwicklung anderer Kinder zu verfolgen oder gar zu bewerten. Das Portfolio ist Eigentum des jeweiligen Kindes! Selbst andere Kinder dürfen es ohne Erlaubnis nicht anschauen.

Im Kindergarten betrachten nur die Kinder ihr Portfolio. Eltern dürfen das Portfolio Ihres Kindes natürlich gerne ein, zwei Tage ausleihen und mit nach Hause nehmen. Dort können Sie es in Ruhe miteinander betrachten und vielleicht sogar ergänzen, indem Sie Erlebnisse und Stärken auf einem Familienblatt dokumentieren.

Wir sind gespannt, wie schnell die Kinder und wir ganz selbstverständlich daran denken, die Interessen und Fortschritte der Kinder im Portfolio festzuhalten.

Das Portfolio bekommen die Kinder geschenkt, wenn Sie den Kindergarten verlassen.

 

…wie Pinnwand

Informationen und wichtige allgemeine Dinge (Elternbeiratsprotokolle, Epochenplan, …), sowie Adressen bei denen Sie sich Rat und Hilfe für besondere Fälle holen können, hängen an der Pinnwand im Eingangsbereich (Garderobe der Blauen Gruppe). Bitte schauen Sie dort wöchentlich einmal vorbei, damit Sie gut informiert sind.

 

…wie Praktikanten

Im Laufe des Jahres geben wir Schüler und Studenten die Möglichkeit, bei uns im Kindergarten ein Praktikum zu absolvieren.

 

… wie Projekte

Wir haben schon die verschiedensten Projekte durchgeführt und werden sie sicher auch weiterhin in unserer Arbeit einbinden. Bei dieser Form der pädagogischen Arbeit geht es darum, dass Kinder über einen bestimmten Zeitraum mit einem Thema intensiv umgehen, selber mitbestimmen, welchen Aspekt sie dabei vertiefen wollen, möglichst selbständig mit   den „echten“ Materialien umgehen und viele Erfahrungen aus erster Hand machen.

Über geplante Projekte werden Sie rechtzeitig informiert. Was beim Projekt geschieht, können Sie dann an Wandzeitungen und Schautischen verfolgen.

 

Q

…wie Qualität

Leider neigen manche Menschen dazu, die Qualität der pädagogischen Arbeit an der Anzahl der gemalten und gebastelten Werke der Kinder zu messen. Das ist nachvollziehbar, da es die sichtbarsten „Ergebnisse“ eines Kindergartenbesuches sind.

Dennoch möchten wir alle Eltern bitten, die im Kindergarten geleistete Arbeit nicht so einseitig zu beurteilen. Wir möchten die Kinder ganzheitlich fördern, alle ihr Sinne, alle ihre Fähigkeiten und Interessen einbeziehen. Dementsprechend oft gibt es am Schluss keinen vorzeigbaren Gegenstand.

Außerdem werden gerade in den unspektakulär erscheinenden Spiel- und Alltagssituationen, die wir aufmerksam beobachten und begleiten, die wichtigsten Erfahrungen gesammelt.

Hierbei üben sich die Kinder darin, auf andere zuzugehen, eine Meinung zu äußern, eine Enttäuschung zu verkraften, jemanden zu helfen, sich mit Naturgesetzen zu beschäftigen, ….

Erst aus der Vielzahl all dieser Aspekte entsteht eine pädagogisch gelungene Kindergartenarbeit- und die streben wir selbstverständlich an!

 

R

 

…wie Raumgestaltung

Die Räume und Möbel des Kindergartens sind möglichst so gestaltet, dass sie die Selbständigkeit des Kindes fördern und es zum Spiel mit anderen anregt. Es gibt Unterteilungen in spezielle Bereiche (z.B. Bauecke, Puppenecke, …), damit ungestörtes, vertieftes Spielen in Kleingruppen möglich wird. Außerdem sind die Spiel- und Werkmaterialien möglichst so untergebracht, dass sie von den Kindern selbständig genommen und wieder aufgeräumt werden können.

 

…wie religiöse Bildung

Einmal in der Woche wird ein Tag sein, an dem schwerpunktmäßig religiöse Bildung stattfinden wird. Das kann eine kleine Geschichte aus der Bibel sein, die Einführung eines neuen Liedes mit religiösem Inhalt, das Erlernen eines Spieles, in welchem es um Gottes Liebe, … geht.

Wir möchten an diesem Tag die Kinder altersgerecht an die Grundaussagen des christlichen Glaubens heranführen: Gott liebt Dich! Du bist gewollt und wertvoll!

 

…wie Rowdy  

In den Erzählungen der Kinder tauchen bestimmt Namen häufiger auf als andere. Leider geschieht nicht immer, weil das Kind den anderen bewundert und        mag, sondern manchmal auch, weil es mit diesem Namen unangenehme Erfahrungen verbindet. Ihr Kind hat das Recht, jemand nicht zu mögen oder sich über das Verhalten eines anderen zu ärgern. Das muss aber keineswegs bedeuten, dass dieses Kind ein Rowdy ist, der Ihrem Kind Übles will. Häufig handelt es sich dabei einfach um Kinder, die lebhaft und laut sind, oder denen es noch an Erfahrungen im Umgang mit anderen Kindern mangelt. Sollten Sie aber den Eindruck gewinnen, dass Ihr Kind sich geradezu vor dem Anderen fürchtet, sollten Sie mit uns darüber sprechen, damit wir den Kindern aus dieser verfahrenen Situation heraushelfen können.

 

…wie Rufbereitschaft

Wenn pro Gruppe nur noch eine Erzieherin anwesend ist, wird es dringend nötig, dass ein weiterer        Erwachsener im Haus ist und Rufbereitschaft macht. Sonst wäre z. B. während eines Anrufes, eine Gruppe unbeaufsichtigt.

Manchmal übernehmen Kolleginnen diesen Dienst, die während ihrer Verfügungszeit im Kindergarten arbeiten.

Manchmal ist es aber (z. B. durch Krankheit) unumgänglich, dass wir Eltern bitten, diese Rufbereitschaft zu übernehmen. Erst wenn wir keine Eltern finden, die diesen Dienst tun können, kann es vorkommen, dass tatsächlich nur eine Erzieherin pro Gruppe im Haus ist und niemand da ist, der ihr zur Hilfe eilen kann. Wir hoffen, dass solche Situationen möglichst selten eintreffen.

(Siehe auch Informationszettel „Rufbereitschaft“)

 

S

…wie Sammelplatz

Von der örtlichen Feuerwehr wurde darauf hingewiesen, wie wichtig ein Sammelplatz in einem Krisenfall (Feuer, giftige Dämpfe, …) sei.

Wenn das Räumen des Kindergartengebäudes nötig wird, so weiß jede Erzieherin wohin sie ihre Gruppe führen kann. Dort angelangt können die Kinder gezählt werden und festgestellt werden, ob auch keines fehlt. Dorthin kommen auch Rettungswagen und Eltern, die ihre Kinder abholen wollen. Bitte nehmen Sie Ihr Kind erst dann mit, wenn Sie den jeweiligen Gruppenerzieherinnen Bescheid gesagt haben.

Der Sammelplatz für alle drei Gruppen ist die Hofeinfahrt von Familie Wolfgang und Heidrun Kuch, Wasserschlossweg 12!

Wir bitten Sie, in solch einer Situation nicht den Wasserschloßweg zu befahren!

 

 

…wie Schulkinder

Schulkinder (Adler), die bei uns in der Blauen Gruppe angemeldet sind, haben die  Möglichkeit, nach Schulschluss zu uns in die Gruppe zu kommen. Bis 12.30 Uhr sind die Schulkinder dann im gewöhnlichen Gruppenalltag dabei. Danach werden Sie von zwei Erzieherinnen mit den anderen Kindergartenkindern, die zur Mittagsinsel angemeldet sind, bis 14 Uhr betreut. Während den Schulferien können angemeldete Schulkinder zu uns in die Blaue Gruppe (oder wenn wir Ferien haben in die Rote Gruppe) kommen.

Ab und zu möchten Kinder, die schon in  die Schule gehen, einen Besuch im Kindergarten machen. Über diese Besuche freuen wir uns, jedoch sollten sie vorher abgesprochen werden.

 

…wie Sommerzeit

In der Sommerzeit bieten wir den Kindern die Möglichkeit, mit Wasser zu spielen. An vielen    Tagen spritzen wir sogar mit Wasser oder stellen das Kinderbad auf. Es ist also ratsam, Ihrem Kind an heißen Tagen Badeanzug oder Wechselkleidung mitzugeben.

 

…wie Sonnenschutz

Über Sonne freuen sich alle. Leider wird sie aber auch immer gefährlicher. Lassen Sie deshalb Ihr Kind in den Sommermonaten nie ohne Sonnenhut/Mütze in den Kindergarten gehen. Sollte Ihr Kind empfindlich auf Sonne oder Insekten reagieren, geben Sie uns bitte Bescheid und cremen Sie es bitte entsprechend ein.

 

…wie Sorgerecht

Auch unverheiratete Eltern können das gemeinsame Sorgerecht haben. Genauso gibt es Paare, bei denen sich durch die Scheidung nichts am Sorgerecht geändert hat. Doch zugleich gibt es nach wie vor das alleinige Sorgerecht und sogar gerichtliche Verbote, weiterhin mit dem Kind Umgang zu pflegen. Um in diesen Punkten Bescheid zu wissen, bitten wir alle Eltern, einen von uns formulierten Fragebogen auszufüllen.

Bitte informieren Sie uns sofort, falls gerichtlich neue Entscheidungen getroffen werden mussten.

 

…wie Spaziergang

Immer wieder wollen wir mit den Kindern spazieren gehen, um Neidlingen und seine Umgebung besser kennen zu lernen. Den Termin entnehmen Sie entweder dem Wochenplan. Außerdem bekommt Ihr Kind am Tag zuvor einen Stempel auf den Handrücken. Bitte ziehen Sie Ihrem Kind wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk an.

 

 

 

… wie Spende

Unser Gruppenkässle enthält kleinere Spenden, von denen dann z.B. Kerzen für die Weihnachtszeit, Servietten oder dergleichen angeschafft werden. Wenn wir z.B. am Elternabend ein Kässle aufgestellt haben, um die Getränkekosten einzusammeln, dann kommt das Geld, das evtl. mehr eingenommen wurde, ins Gruppenkässle.

Größere Spenden von Vereinen, oder Einzelpersonen, aber auch Erlöse von Sommerfesten, oder dergleichen, kommen auf ein spezielles Konto. Von   diesem Geld werden Dinge angeschafft oder unternommen, die möglichst allen Kindern des Kindergartens zu Gute kommen. Für größere Spenden wenden Sie sich bitte an die Kindergartenleitung oder direkt an die Kirchenpflegerin Frau Peters. (07023/749690)

 

…wie spielen im Garten

Jedes Kind hat ein unterschiedliches Bewegungsbedürfnis. Um dem gerecht zu werden dürfen die älteren Kinder auch alleine im Garten spielen. D.h. bis zu sechs Kinder dürfen im Bereich vor den Fenstern spielen. So haben wir Erzieherinnen vom Gruppenraum aus einen guten Blick auf das Spiel der Kinder, so dass die Aufsichtspflicht gewährleistet ist und wir in bestimmten Situationen eingreifen können. Wenn das Wetter es zulässt, sind wir aber auch mit der ganzen Gruppe einmal täglich draußen.

 

 

…wie Start

Unser Kindergarten öffnet in allen drei Gruppen um 8 Uhr. Sie geben Ihrem Kind eine gute Möglichkeit sich an den Angeboten zu beteiligen und sich in der jeweiligen Gruppe zurechtzufinden, wenn Sie es bis spätestens 9.30 Uhr bringen. Ausnahme ist der Frühdienst in der Roten Gruppe um 7.30Uhr.

 

…wie Stempel

Als Erinnerungshilfe stempeln wir manchmal Symbole auf den Handrücken der Kinder.

 

Ein Koch bedeutet, dass am darauffolgenden Tag kein Vesper mitgebracht werden muss (Geburtstag, gemeinsames Kochen…)

 

Die Kinder bedeuten, dass wir am darauf folgenden Tag einen Spaziergang, oder einen Ausflug machen werden und wir um gutes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung bitten.

 

…wie Stuhlkreis

Mindestens einmal am Tag trifft sich die ganze Stammgruppe im Stuhlkreis, um miteinander zu spielen und zu singen. Im Stuhlkreis wird bewusst wahrgenommen wer heute da ist- und es werden eventuell Probleme geklärt, die die ganze Gruppe betreffen.

 

…wie Süßigkeiten

Von den meisten Kindern (und Erwachsenen) heiß geliebt, sollten sie jedoch nicht als Vesper in den Kindergarten mitgebracht werden. Früchte und Trockenobst, … sind gesunde Alternativen.

 

T

 

…wie Tagesablauf

Am Beginn steht die Freispielphase. Hier können die Kinder Spielmaterial und Spielpartner selbständig wählen.

Schon während des Freispiels gibt es oft Angebote (z.B. verschiedene Maltechniken oder Bastelarbeiten), an denen die Kinder teilnehmen können.

9 Uhr: Bewegungskreis und um 11 Uhr der Stuhlkreis in den jeweiligen Gruppenräumen.

Ein akustisches Zeichen weist dann auf den bevorstehenden Stuhlkreis hin. Vorher wird das Zimmer gemeinsam aufgeräumt.

Nach dem Stuhlkreis folgt meist eine Frischluftpause im Garten. Auch hier wählen die Kinder ihr Spiel selbst oder schließen sich einem Angebot der Erzieherin an (z.B. Kreisspiele). Da das gesamte Gartengelände von allen Gruppen genutzt wird, spielen die Kinder gruppen-übergreifend zusammen und können sich an jede Erzieherin wenden.

Häufig finden, nach der Frischluftpause, gezielte Angebote für Kleingruppen oder die gesamte Gruppe statt.

Ab 12.00 Uhr können die Kinder dann abgeholt werden, während die anderen noch einmal Zeit zum freien Spiel, entweder im Garten oder im Zimmer haben.

Die Nachmittage haben einen deutlichen Schwerpunkt im Freispiel, das durch eine gemeinsame Trinkpause und einem kurzen Stuhlkreis ergänzt wird. Auch am Nachmittag werden

im Freispiel Angebote gemacht, an denen die Kinder teilnehmen können.

Den ganzen Tag über steht den Kindern Mineralwasser zum Trinken zur Verfügung. Die meisten Kinder haben aber auch ein Fläschchen von zuhause dabei.

 

…wie Taschentücher

Wir haben einen Vorrat an Papiertaschentücher im Kindergarten, die von Eltern gespendet werden. Davon füllen wir das Taschentuchkörbchen nach, das im Gruppenraum für alle Kinder bereitsteht.

 

…wie Telefonzeiten:

Im Kindergarten gehen die Kinder vor. Wir unterbrechen daher keine Spielsequenz, einen Stuhlkreis oder ein Angebot, um ans Telefon zu eilen. Wer uns etwas zu sagen hat, erreicht uns direkt von 7.30Uhr- 8.30Uhr, sowie von 11.30Uhr- 14.30Uhr. Ansonsten steht unser Anrufbeantworter zur Verfügung, den wir regelmäßig abhören.

 

…wie Telefonliste:

Wir erstellen jedes Jahr eine Telefonliste, in der Vor- und Nachnamen der Kinder, sowie die Telefonnummern und Adressen der Familien genannt werden. Dadurch erhalten Sie die Telefonnummern der anderen Gruppenmitglieder und können so einfacher Kontakt untereinander herstellen.

Falls es etwas kurzfristig weiterzusagen gilt (z.B. es wird ein Wandertag verschoben), dann rufen wir die erste Telefonnummer der Liste an. Diese Familie meldet es dann dem als nächsten Aufgeführten weiter, ….

Auf diese Weise erreichen wir im Laufe eines Tages alle Eltern, ohne selbst den ganzen Tag am Telefon zu verbringen.

Falls Sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht möchten, dass Ihre Telefonnummer und Adresse auf der Liste erscheinen, dann teilen Sie uns das bitte mit.

 

…wie Termine:

Halbjährlich geben wir Terminzettel heraus, auf denen alle kommenden, wichtigen Daten vermerkt sind (Ferien, Elternabende, Feste, …- sofern bereits bekannt). Bewahren Sie diesen Terminzettel bitte gut auf, damit Sie stets den Überblick behalten.

Wir kopieren Ihnen gerne einen neuen Zettel, falls Ihrer abhanden kommen sollte.

 

…wie Tradition:

Manches wird dadurch, dass es immer wieder stattfindet, zu einer liebgewordenen Tradition. Ob es sich dabei um einen Ausflug, ein Fest, oder einen Punkt im Wochenablauf handelt. Traditionen geben Struktur und ermöglichen Vorfreude.

Aber sie dürfen nicht zu einem einengenden Korsett werden, das nichts Neues mehr zulässt.

Es kann daher durchaus vorkommen, dass wir z.B. ein Weihnachtsfest gänzlich anders begehen, als es in den vorherigen Jahren üblich war. Nicht alles wird jedes Jahr stattfinden und nicht alles wird stets auf die gleiche Weise geschehen.

 

U

 

…wie Umwelt:

Das Kind begegnet seiner Umwelt unbefangen und neugierig. Mit allen Sinnen erlebt und erkundet es seine nähere Umgebung. Im Kindergarten zeigen wir Möglichkeiten auf, um mit und in unserer Natur bewusst leben zu können. Wir sammeln und sortieren den Abfall und stellen den Kindern wertloses Material zum Basteln zur Verfügung.

 

V

 

…wie Vesper:

Bei uns findet jeden Tag freies Vesper statt. Wir stellen den Kindern dazu einen Tisch zur Verfügung, an dem immer mehrere Kinder gemeinsam essen können. Die Kinder entscheiden selbst wann sie essen möchten. Für die Kinder steht immer eine Flasche Mineralwasser bereit. Gegen 9.45 Uhr fordern wir alle Kinder, die bis dahin nichts gegessen haben, zum Essen auf.

 

…wie Vergessenes:

Kinder vergessen immer mal wieder etwas im Kindergarten. Erstaunlicherweise vergeht manchmal eine längere Zeit, bis die Eltern und Kinder danach fragen. Für Liegengebliebenes haben wir einen Korb, der vor dem Eingangsbereich steht.

Bleiben die Sachen über mehrere Wochen dort, nehmen wir sie in unseren „Vorrat“ für Wechselkleidung auf, oder entsorgen sie in der Altkleidersammlung.

 

…wie Versicherung:

Ihr Kind ist auf dem Weg zum Kindergarten und vom Kindergarten und während des Kindergartenbesuchs versichert. Sollte unterwegs etwas passieren, was einen Arztbesuch notwendig macht, benachrichtigen Sie bitte umgehend die Erzieherinnen oder Frau Peters, Telefonnr: 07023/ 749690, damit die entsprechende Versicherung benachrichtigt werden kann.

 

…wie Vertretung:

Immer wieder kommt es vor, dass eine von uns Erzieherinnen fehlt (z.B. durch Krankheit, Fortbildungsbesuch, …). Nach Möglichkeit helfen wir dann in den Gruppen gegenseitig aus. In solchen Zeiten der knappen Besetzung, kann es durchaus vorkommen, dass manche Aktivitäten (z.B. Bärenturnen,… ) nicht stattfinden können.

 

…wie Vorschüler:

Zu bestimmten Zeiten (Bärenturnen…) haben wir die Vorschüler in eine altersgleiche Gruppe zusammengefasst und richten die geplanten Angebote an den Fähigkeiten dieser Altersgruppe aus. Damit sich die künftigen Klassenkameraden bereits gut kennen, finden solche gemeinsamen Aktivitäten regelmäßig statt. Natürlich informieren wir die Eltern, wenn ein Kind in einem Bereich noch der speziellen Förderung bedarf. Außer dem arbeiten wir mit der Schule zusammen (Elternabend, Schulbesuch der Vorschüler…), damit der Übergang von Kindergarten in die Grundschule möglichst reibungslos verläuft.

 

W

..wie Wasserschlossweg

Da der Wasserschlossweg ein sehr enges Sträßchen ist, das keinen Bürgersteig besitzt, bitten wir alle Autofahrer/innen dringend um eine entsprechende Fahrweise! Am besten wäre es, den Weg wie eine Einbahnstraße zu benutzen und von der Wiesensteiger Straße aus herein– und zur Schloßstraße hinauszufahren.

 

Zur Hauptabholzeiten, gegen 12.00 Uhr und 16.00 Uhr, wäre es am Besten, den Wasserschloßweg gar nicht zu befahren und lieber in den angrenzenden Straßen zu parken! Außerdem sollen wir darauf hinweisen, dass nicht auf dem Hof der Familie Frasch geparkt/gehalten werden soll.

 

…wie Wechselwäsche

Immer wieder kann es vorkommen das wir, aus verschiedenen Gründen, Kinder umziehen müssen. Dazu benötigen wir Wechselkleidung.  Wenn Sie zu Hause zu klein gewordene Kleidungsstücke von Ihren Kindern aussortieren, dürfen Sie diese gerne in den Kindergarten weitergeben. Wir nehmen Kleidungsstücke von der Unterhose über die Jacke bis hin zur Mütze, alles in den Größen der Kindergartenkinder.

 

…wie Wochenplan

Am Ende eines Tages tragen wir im Wochenplan ein, was wir heute in der Gruppe gemeinsam gemacht haben. Für jeden Tag haben die Erzieherinnen Angebote vorgeplant, jedoch möchten wir diese nicht einfach stur durchziehen. Denn

falls das Interesse der Kinder, bzw. unsere Beobachtungen uns zeigen, das andere Themen/Aktionen von größerer Bedeutung sind und die Kinder aufnahmebereiter und somit auch lernfähig sind, so werden wir unsere geplanten           Angebote entsprechend ändern.

 

Einige Angebote, bzw. Vorhaben sind jedoch nicht so flexibel zu verschieben, bzw. werden mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit stattfinden, wie z.B. Geburtstagsfeiern, Turnen, Spaziergänge, die Bärenmorgen. Diese Aktivitäten tragen wir schon vorab in den Wochenplan ein, damit Sie Ihr Kind auch, wenn nötig, entsprechend dafür ausstatten können.

Der Wochenplan hängt in der Garderobe.

 

 

Z

 

…wie Zahnprophylaxe

Einmal jährlich kommt eine Mitarbeiterin des staatlichen Gesundheitsamtes in den Kindergarten, um die Kinder in der richtigen Handhabung der Zahnbürste und gesunder Ernährung zu unterweisen.

 

..wie Zusatzangebote

Als Eltern haben Sie die Möglichkeit zusätzliche Betreuungszeiten für Ihr Kind einzukaufen:

  •  zum Ersten die Frühgruppe (Montags bis freitags von 7.30 Uhr– 8.00 Uhr)
  • Außerdem die sogenannte Mittagsinsel (Montag bis Freitag von 12.30 Uhr– 14 Uhr). Kinder, die die Mittagsinsel besuchen und evtl. durchgehend im Kindergarten bleiben sollen, können (sofern die Eltern es wünschen)

In diesem Zeitraum einen Mittagsschlaf machen, nachdem sie entweder ihr mitgebrachtes Vesper oder ein warmes Mittagessen gegessen haben. Diese warme Mahlzeit kann jeweils mit 10er Karten beim Kindergartenteam gekauft werden. Pro Mahlzeit (Kinderportion) 3,00 €.

 

Bei diesen Zusatz– Betreuungsangeboten können Sie zwischen zwei Möglichkeiten wählen: Sie können bis zu drei einzelne Wochentage buchen oder die gesamte Woche.

 

Die aktuellen Preise der Zusatzangebote und alle weiteren Informationen finden Sie in einer Ablage im hohen Regal zwischen der roten Garderobe und Treppenabgang des Kindergartens ausgelegt. 

 

Wir bitten Sie, Ihr Kind zu diesem zusätzlichen Betreuungsangebot spätestens 14 Tage vor Monatsbeginn schriftlich anzumelden. Vordrucke sind ebenfalls in diesem Regal erhältlich.

 

Neu ist auch, dass nicht mehr alle Gruppen gleichzeitig Ferien haben. Wenn die Rote Gruppe geschlossen hat, die Blaue Gruppe aber geöffnet bleibt, könnten Sie Ihr Kind (vierteljährlich vorher) zur Ferienbetreuung anmelden. In diesen Zeiten findet die Frühgruppe statt, jedoch kein Nachmittagskindergarten und der Morgen endet spätestens um 14 Uhr. Das Abholen ab 12 Uhr ist immer möglich. Die Kosten können Sie ebenfalls einem Informationsblatt in der Ablage des hohen Regals zwischen der Roten Gruppe und dem Treppenabgang entnehmen.

 

Eine weitere Sonderregelung ermöglicht es Eltern eines sehr jungen Kindes (Raupen und Mäuse), einen Vormittagsvertrag abzuschließen. Bitte beachten Sie dass dies für Füchse und Bären nicht möglich ist.