Die „Bären“ sind der Jahrgang, der im kommenden Schuljahr eingeschult werden wird.

Diese Kinder kennen die Abläufe des Kindergartens, beginnen zunehmend, sich untereinander zu vergleichen, sind oft sehr hilfsbereit zu den Jüngeren – aber langweilen sich manchmal auch ein wenig.

Daher bekommen sie besondere Förderung und Aufmerksamkeit in ihrem letzten Kindergartenjahr:
Mit den „Bären“ wird vierzehntägig in der Reußensteinhalle geturnt.
Außerdem findet regelmäßig ein „Bärennachmittag“ statt, an dem die „Bären“ nachmittags „unter sich“ verbringen und altersgemäß gefördert und gefordert werden.
Durch diese regelmäßigen gemeinsamen Stunden nehmen sich die Kinder bewusst als künftige Klassenkameraden wahr.
Auch die Kooperationslehrerin der Grundschule nutzt diese Zeiten, um hin und wieder ein Stündchen im Kindergarten zu verbringen und die künftigen Erstklässler kennen zu lernen. Sie schaut aber manchmal auch an Vormittagen im Kindergarten vorbei.
Im (Früh-) Sommer werden die „Bären“ dann in die Grundschule eingeladen, lernen bei einer „Schulhausralley“ das Schulgebäude kennen und dürfen an einem anderen Tag in den Schulunterricht hineinschnuppern.

Diesen Schulbesuchen geht meist voraus, dass unsere „Bären“ bereits an einem Adventssingen teilnahmen, beim Sporttag der Grundschule mit dabei waren, Schulkinder zum Vorlesen zu Gast hatten,….

Ein Bärenausflug wird jedes Jahr individuell von zwei Erzieherinnen vorbereitet.
Mit einem Abschiedsfest werden die „Bären“, kurz vor den Sommerferien, von den Kindergruppen verabschiedet.

Sollten Erzieherinnen oder Kooperationslehrerin in Sorge sein, ob ein Kind den Anforderungen des Schulunterrichtes schon gewachsen ist, suchen sie in der Zeit zwischen Weihnachten und Ostern das Gespräch mit den Eltern, um gemeinsam zu einer sinnvollen Entscheidung zu finden, die dem Kind hilft.

 

 

Stand Juni 2016