Obwohl sie von Elternseite oft stark nachgefragt werden, zieht das Jugendamt eine klare Grenze, wenn es um Tages-Verträge geht.

Die Entscheidung des Jugendamtes bezieht sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, die im Blut von Kleinkindern regelmäßig einen höheren Stresshormonspiegel festgestellt haben, wenn die Kinder nicht jeden Wochentag in der Einrichtung betreut wurden. War es Alltag für die Kinder, einen Teil ihres Tages in einer Kindertageseinrichtung zuzubringen, sank der Stresshormonspiegel in den allermeisten Fällen deutlich.

 

Uns ist es daher höchstens erlaubt, zwei unserer zehn Krippenplätze unter verschiedenen Familien aufzuteilen.

Das bedeutet: Eine Familie erhält einen Vertrag über zwei festgelegte Wochentage. Und die andere Familie erhält die anderen 3 Wochentage vertraglich zugesichert.

Das dürfen wir zwei Mal machen – also gibt es höchstens vier derartige Tages-Verträge.

Der Hauptteil der Plätze wird über einen regulären Wochenvertrag vergeben.