Nach einer kurzen Phase mit „offenen Gruppen“, in der die Kolleginnen im Wechsel für verschieden Bereich zuständig waren, haben wir inzwischen ein teiloffenes Konzept entwickelt:

 

Wir erwarten, dass die Kinder spätestens um 9.00 Uhr eintreffen und bis 9.00 Uhr immer zunächst in ihrer jeweiligen Stammgruppe bleiben.

 

Um 9.00 Uhr treffen sich alle Kindergartengruppen im Turnraum zum Bewegungskreis: Ein gemeinsames Morgenlied und ein gemeinsames Bewegungslied stimmen in den Tag ein.

Danach wird kurz vorgestellt, ob es an diesem Vormittag spezielle Angebote im Haus gibt, denen man sich anschließen könnte.

Auch die Geburtstage der Kinder werden in diesem Rahmen gefeiert.

 

Nach dieser Zeit im Bewegungskreis steht es den Kindern frei, wo sie sich aufhalten wollen. Sie müssen sich vor Verlassen eines Zimmers nur bei der jeweils verantwortlichen Kollegin abmelden.

Diese Zeit der freien Entscheidung, die den Kindern ermöglicht, eigene Interessen zu verfolgen oder Kinder und Kolleginnen aufzusuchen, die ihnen besonders liegen, dauert bis gegen 11.00 Uhr.

 

Danach treffen sich die Stammgruppen zu einem Morgenkreis.

Neben gemeinsamen Spielen findet der regelmäßige „Redekreis“ hier seinen Platz, bei dem die Kinder ihrer Gruppe und den Erzieherinnen rückmelden können, was sie bewegt, was ihnen gefällt und wo sie sich Änderungen wünschen.

 

Der Abschluss des Vormittags findet meist im Außenspielbereich des Kindergartens statt, wo die Kinder sich wieder mischen und gruppenübergreifend zusammen aktiv sind.

 

Auf diese Weise bleiben viele Möglichkeiten des offenen Konzeptes erhalten, zugleich aber haben wir wieder eine Struktur geschaffen, die den Tag mit den gleichen Erzieherinnen beginnen und ausklingen lässt – was nach unserer Beobachtung den Kindern viel Sicherheit vermittelt.