Alle zehn angestellten Fachkräfte im Kindergartenbereich sind staatlich anerkannte Erzieherinnen.

 

Obwohl es „auf dem Papier“ noch Unterschiede zwischen Erstkraft und Zweitkraft gibt, arbeitet unser Team in großer Gleichberechtigung und Verantwortung zusammen.
Das bedeutet, dass alle Kolleginnen in gleicher Weise für die Raumgestaltung, die fachliche Betreuung und Förderung der Kinder, die Dokumentation und Planung der Arbeit, sowie für Elternarbeit und Kooperation zuständig sind. Lediglich die Arbeitszeit sorgt hierbei für Unterschiede: Eine Halbtagskraft wird natürlich nicht im gleichen Zeitumfang mit beteiligt sein können, wie eine Vollzeitkraft.

Weil wir hier gleichberechtigt arbeiten, teilen wir die anfallenden Elterngespräche untereinander auf. Familien bekommen dementsprechend eine sogenannte „Bezugserzieherin“ zugeteilt.
Diese Kollegin wird  dann die jährlichen Entwicklungsgespräche mit den entsprechenden Eltern führen.

Darauf bereitet sie sich sorgfältig vor: Sie beobachtet das Kind, tauscht sich mit den anderen Kolleginnen über das Kind aus, liest noch einmal alle Aufschriebe und Notizen und erarbeitet unsere jährlichen Entwicklungsbögen. Es fließen also durchaus die Einschätzungen mehrerer Kolleginnen in das Gespräch mit der Bezugserzieherin ein.
Eltern können sich natürlich nach wie vor mit Fragen oder Informationen an jede Erzieherin wenden. Und alle Erzieherinnen der Gruppe kümmern sich um jedes Kind.
Aber das Entwicklungsgespräch und eventuell anfallende andere Gespräche führt normalerweise nur die entsprechende Bezugserzieherin.

Heutzutage treffen Kinder und Eltern nicht mehr ständig auf die gleichen Erzieherinnen.

Seit unsere Öffnungszeiten erweitert wurden, gibt es Dienstzeiten, durch die manche Kolleginnen nur noch am Vormittag, bis evtl. gegen 14.00 Uhr, anwesend sind, während andere auch am Nachmittag noch arbeiten.

Eine Magnettafel im Eingangsbereich zeigt per Foto, welche Erzieherin am jeweiligen Tag in welchem Bereich arbeitet.