Nachlese Konfirmation

Wir sind reich beschenkt durch einen sehr schönen Konfirmationsgottes-dienst und danken allen, die – wie auch immer – dazu beigetragen haben. Vor allem den Eltern und Familien danken wir für ihr Vertrauen.

Die Konfirmierten haben für zwei Projekte des Gustav-Adolf-Werks für Kinder und Jugendliche 145 Euro gespendet. Auch dafür herzlichen Dank! Wenn Sie sich dafür interessieren, worum genau es geht, schauen Sie einfach unter Gustav-Adolf-Werk „Konfirmandengabe“ im Internet.

Ebenso sind wir sehr glücklich über das reiche Opfer des Gottesdienstes in Höhe von 1158, 40 Euro. Es kommt, bis der Betrag, den wir für unser diesjähriges Missionsopferprojekt aufbringen müssen, erreicht ist, diesem zugute. Alles darüber hinaus geht über die Diakonie Katastrophenhilfe an die Menschen in den Hochwassergebieten von NRW und Rheinland-Pfalz. Untenstehend können Sie dazu noch mehr lesen.

Wir möchten an dieser Stelle auch das Grußwort unserer Kirchen-gemeinderätin Bärbel Raichle an die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Ihnen teilen:

 

 

 

 

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden,

 

endlich ist der große Tag da! Lange musstet Ihr warten, habt ihm entgegengefiebert, Vorbereitungen getroffen, Euch darauf gefreut. Felsenfest! Und doch kam so vieles anders!

Was heißt „Felsenfest“?

„Du kannst dich felsenfest auf mich verlassen“, verspricht Dir ein guter Freund oder eine gute Freundin. Das schafft Sicherheit. Du brauchst keine Angst zu haben, eventuell verraten zu werden. Das schafft Halt. Es setzt jedoch Vertrauen voraus – Vertrauen, dass der gute Freund, die gute Freundin, ihr Versprechen auch halten.

Wir alle suchen im Leben Halt. Wir brauchen Halt. Wir brauchen einen festen Stand. Uns vertraute Menschen können uns solche Versprechen geben. Halt und Sicherheit findest Du in Deiner Familie und eben bei guten Freunden – wenn auch Du ihnen felsenfest vertraust und wenn auch sie Dir felsenfest vertrauen können.

Ein Mensch, der Dir nahesteht, kann Dir Halt versprechen. Doch kann er es auch immer einhalten? Wenn er selbst in Schwierigkeiten gerät, kann das Versprechen rasch ins Wanken geraten. Oft kann es sogar so weit kommen, dass er Dich vergisst, Dich enttäuscht. So ist es vielen Menschen gerade jetzt in der Coronazeit oft ergangen – in einer Zeit, wo selbst keiner mehr wusste, auf welche Regeln man sich felsenfest verlassen kann. Die Schulen waren geschlossen. Freunde durften sich nicht treffen. Familienfeste fielen aus. Termine platzten. Kontakte gingen verloren. Was ist dann noch felsenfest?

Ein Fels – mächtig, stark, in Jahrmillionen gewachsen und fest geworden, ein sicherer Halt vor dem Versinken und Untergang! Ein Fels wie der Knaupenfels, der Reußenstein, der Heimenstein. Wer wünscht sich nicht einen solchen Felsen für sein Leben, für seine Träume, für seine Zukunft?

„Verlasst euch auf den HERRN ewiglich; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich“, heißt es in Jesaja 26,4. Gott selbst ist der Fels, auf den Du Dich in allen Lebenslagen verlassen kannst. Er hält Dich in Angst, denn er ist da. Er schenkt Dir sicheren Stand und sicheres Auftreten. „Er stellte mich auf festen Fels und gab meinen Schritten sicheren Grund“, sagt der Beter in Psalm 40. Das Vertrauen auf Gott lässt Dich Schritte wagen – Schritte ins Leben, Schritte in die Zukunft mit Mut und Zuversicht.

Wenn Du es wagst, Dein Leben auf diesen Felsen, der Gott selber ist, zu stellen und Dich von seiner Liebe leiten und führen lässt, so stehst Du auf dem sichersten Grund und kannst Dich felsenfest auf den verlassen, der Dich im Leben durch alle schönen und guten Zeiten, aber auch durch alle Schwierigkeiten hindurch begleiten will und Dir Halt geben kann. Das wünsche ich Euch, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden für Eure Zukunft.

Im Namen des Kirchengemeinderats wünsche ich Euch allen einen wunderschönen und gesegneten Konfirmationstag und alles Gute für Euer weiteres Leben.

Selbst reich beschenkt grüßen wir Sie von Herzen, Ihre Vikarin Larissa Hopp und Pfarrerin Ute Stolz